Montag, 6. Februar 2017

Worauf kommt es im Job wirklich an? - Zeit für eine kurze Selbstreflexion


Oft wird einem erst bewusst, wie viel tatsächlich gearbeitet und geschafft wird, wenn man genauer darüber nachdenkt. Unsere Zeit ist sehr schnelllebig und vor allem scheinbare Kleinigkeiten, die in der Anzahl aber großen Aufgaben deutlich überwiegen, geraten gerne in Vergessenheit.

Daher ist es vor allem zum Jahreswechsel lohnenswert (auch wenn der Februar schon begonnen hat - wo ist die Zeit bloß hin??), eine kurze Selbstreflexion durchzuführen. Natürlich ist es keine Pflicht oder ein Muss, bringt aber oft eine wichtige Selbsterkenntnis zur Verbesserung seiner Leistung oder einfach nur der Sichtweise auf bestimmte Tätigkeiten mit sich. Auch kleine Erfolge werden durch die wichtige Selbsterkenntnis zu würdigen gelernt und tragen zur Motivation bei.

Die Selbstreflexion kann alleine, oder auch mit einer Vertrauensperson durchgeführt werden. Oft entstehen im gemeinsamen Dialog neue Erkenntnisse, an die man selbst nicht gedacht hätte. Es lohnt sich, die Antworten auf die unten stehenden Fragen handschriftlich niederzuschreiben, um in einem halben Jahr erneut einen Blick darauf zu werfen. Viele Antworten werden einen dann vielleicht überraschen oder zu neuen Erkenntnissen führen.

Da nach einem Jahr vieles in Vergessenheit gerät ist es sinnvoll, das Jahr zunächst in Quartale einzuteilen und entsprechend geordnet zu bewerten. Helfen können dabei intern verwendete Tools zur Dokumentation von Arbeitspaketen oder Projektzeiterfassung, um die Erinnerung ein wenig aufzufrischen.

Die Antworten sollen für einen selbst und höchstens der gewählten Vertrauensperson bekannt sein. Der Zeitraum für die Beantwortung sollte ca. eine Stunde betragen.

Ich denke, die dafür benötigte Zeit ist sinnvoll investiert und trägt zur Selbsterkenntnis, Motivation und Leistungssteigerung durch Fokussierung bei. Auch wenn der Arbeitstag sehr stressig ist, ist es nie verkehrt, sich auf andere, ebenfalls wichtige Aufgaben zu konzentrieren und an sich selbst zu denken und an sich zu arbeiten. Ich habe diese Fragen ebenfalls für mich beantwortet und fühle mich gestärkt und motiviert für die kommenden Monate.

Nachfolgend die empfohlenen Fragestellungen (können auch gerne erweitert oder abgeändert werden):

  • Was ist für mich eine Belohnung?
  • Was ist für mich ein Horrortag?
  • Was ist für mich Erfolg?
  • Wie sieht ein idealer Arbeitstag aus?
  • Wie sieht mein idealer Arbeitsplatz aus?
  • Was bremst mich aus? 
  • Was treibt mich voran?
  • Was will ich erreichen?
  • Was war mein größtes Erfolgserlebnis?
  • Was habe ich gelernt?
  • Was hätte ich besser machen können?

Viel Spaß und Erfolg bei der Beantwortung!

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